Umzug

Der Blog ist umgezogen. Die neue Adresse:

http://thomaspeklak.blogsome.com

2 nette links

Hier mein erster Beitrag im Peslog.
Statt links zu netten Seiten in einem mail zu verschicken, schreibe ich nun hier darüber :

  1. Ein kurzer Fragebogen: “Welcher Charakter der Fantasy und SF Literatur bist du?”

    Ich bin Sam aus HdR - bitte um Kommentare was ihr, liebe Leser (bzw. “du” lieber Pes), geworden seid.

  2. Ein Anagrammgenerator, bevorzugt für Namen aus dem Bekanntenkreis zu verwenden.

    Zwischen sehr vielen recht sinnlosen Ergebnissen finden sich manche Perlen, so wird z. B. aus “Guenter Kastner” “Sergeant Kurt” und aus “Wilfried Bartel” wird “Albert Freiwild”.

Amsterdam und Belgien

Es war das dritte Mal, dass ich in Amsterdam war, und dieses Mal war ich noch beeindruckter von der Vielfalt und Lebensfreude dieser Stadt, als ich es zuvor war.

1.Tag - Amsterdam
Wir kamen am späten Vormitag am Flughafen Schiphol an und brachten zuerst mal unser Gepäck ins Etap-Hotel. Es waren keine besonders geräumigen Zimmer aber sie waren sauber. Gegen Mittag fuhren wir mit dem Zug in die Stadt und schlenderten vom Bahnhof, der ein wenig von seiner Attraktivität eingebüßt hat, weil er zur Zeit eine riesige Baustelle ist, Richtung Zentrum ohne ein konkretes Ziel vor Augen zu haben.

Wir nahmen in der Nähe des Marktes, der mit allerlei Ramsch - Haschpflanzen aus der Dose, Gewändern, Bildern und vielen Kleinigkeiten - überfüllt war, einen kleinen Imbiss im Gastgarten eines Bagelrestaurants ein. Eigentlich wollten wir uns ja das chinesische Viertel noch anschaun, aber mangels einer genauen Ortsbeschreibung im Reiseführer, habem wir es erst gar nicht gesucht. Gefunden haben wir es dann am Nachhauseweg am Abend - aber das mehr aus Zufall.

Frisch gestärkt gings dann weiter zum Rathaus, dann zum Blumenmarkt, wo wir rechts in die Geschäftestraße einbogen. Wir ließen uns auf einem kleinen Platz nieder und Thomas kaufte sich bei einem Stand Matjes .

Wir gingen dann weiter durch eine Gasse voller Lokale und ließen uns nach einer kurzen Suche in einem indischen Lokal nieder, wo wir eines der leckersten indischen Essen verdrückten. Alle waren begeistert. Die Speisen waren großzügig bemessen und sehr gut gewürzt, am liebsten wäre ich am nächsten Tag gleich wieder hingegangen.

Am Zurückweg zum Bahnhof haben wir noch einen kleinen Abstecher im Rotlich- und im Ich-Rauch-Mich-Ein-Viertel gemacht. Es ist fast unbeschreiblich wie lebensfroh dieser Bereich der Stadt ist mit all seinen Gassen, Grachten, Lokalen und Schaufenstern in denen die Prostituierten auf ihre Freier warten.

2.Tag - Amsterdam
Am zweiten Tag haben wir beschlossen ein wenig fauler zu sein und uns ein Ticket für das Touristenboot zu kaufen, das die Grachten abfährt. So sind wir anfangs gleich mal ziemlich entspannt durch Amsterdam geschippert. Vom Bahnhof aus gings über den Hafen in die Prinsengracht, wo vor dem Anne Frankhuis wieder hunderte Touristen warteten - wir werden wohl nie so früh aufstehen, das wir uns das ansehen können.

Beim Reichsmuseum sind wir ausgestiegen, vorbei am van Gogh-Museum in den Vondelpark, wo wir uns ein Stündchen in die Sonne gelegt haben.

Nach einem ausgedehnten Spaziergang sind wir zum Leidseplein, wo wir uns nette Künstler anschauen wollte. Es waren aber nur 4 Jungs da, die ein wenig Breakdance gezeigt haben - teilweise waren sie ja nicht schlecht, aber das letzte mal waren die anwesenden Künstler schon sehenswerter.

Zum einem späten Mittagessen ließen wir uns in einem kleinen italienischen Restaurant nieder, wo wir Ciabattas und Salate verdrückten. Danach gings wieder per Schiff weiter Richtung Stadthuis, wo wir in ein anderes umstiegen, das eine Runde im Ostteil der Stadt machte.

Damit war unser Amsterdambesuch für dieses Mal beendet und wir setzten uns in den Zug nach Ottignies über Antwerpen und Brüssel.

3.Tag - Belgien
Nach einem kurzen Einkaufsspaziergang durch Ottignies fuhren wir mit dem Zug nach Brüssel, wo wir eine persönlich Führung durchs Parlament genossen. Das Gebäude ist sehr großzügig angelegt mit vielen runden Elementen. Nur der Plenarsaal scheint ein wenig klein - dieser dürfte auch gerammelt voll sein, wenn alle Abgeordneten anwesend sind. Wir waren sehr beeindruckt. Leider war gerade keine Sitzungswoche, so war eigentlich ziemlich tote Hose im Haus.

Wir machten anschließend einen Spaziergang ins Zentrum, wo wir uns eine der besten Waffeln geholt haben. Bis aufs Zentrum um den Hauptplatz ist Brüssel - vor allem wegen der vielen Autos und der dadurch entstehenden Verschmutzung - nicht gerade ein schöner Ort zum Spazierengehen.

So waren wir auch froh, als wir diese Stadt wieder verliessen und uns zur Abbaye de Villers begaben. Diese war wirklich ein Ort der Ruhe und wir genossen die Zeit dort sehr.
Die etwa 900 Jahre alte Abtei ist mittlerweile schon sehr verfallen, ist aber auch als Ruine noch sehr beeindrucken, alleine die Größe der Anlage ist überwältigend.

4.Tag - Belgien
Am vierten Tag mussten wir Abschied von Belgien und Thomas und Cathy nehmen, zuvor ging es aber noch in die Universitätsstadt Leuven, die etwa 45min von Ottignie mit dem Auto entfernt ist. Diese hat ganz im Gegensatz zu Brüssel einen großen, gut erhaltenen Altstadtkern mit reichlich verziertem Rathaus, Dom und vielen netten Gäßchen. Hier schlenderten wir einige Stunden herum, verirrten uns einmal in einen Laden, der Öl, Essig und andere Spezialitäten in reichlicher Auswahl anbot. Speisten noch in einem Bio-Burger-Restaurant und mussten uns schließlich andgültig auf den Heimweg machen.

Wikidpad

Wikidpad ist ein Programm, das es erlaubt, seine Gedanken auf eine sehr einfache Art und Weise zu ordnen. Es ist eine Mischung aus einem Outliner und einem persönlichem Wiki. Das Programm steht unter der BSD-Lizenz und ist somit für jeden frei zugänglich.

Das Grundprinzip ist relativ einfach:
Man hat am Anfang einen Wurzelknoten einer Baumstruktur. Diese Baumstruktur kann man - ähnlich wie wenn man in einem Filemanager einen Ordner anlegt - erweitern. Das geschieht dadurch, dass man ein so genanntes Wikiword eingibt.
Ein Wikiword kennzeichnet sich dadurch, dass es entweder ein CamelCase-Wort (ein Wort das zwei Grossbuchstaben beinhaltet - zB. TollesProgramm) oder ein(e) Wort(-gruppe) ist, das/die von eckigen Klammern [] eingeschlossen ist.

Hat man so ein Wikiwort in seinen Text eingebaut, wird automatisch ein Link auf eine neue Seite mit dem entsprechenden Titel erstellt und diese unterhalb des aktuellen Knotens eingefügt. So kann man Gedanken, Erinnerungen, Kontakte und vieles mehr sehr schnell auf eine übersichtliche Weise speichern.
Klingt kompliziert ist aber ganz einfach.

Der Nutzen mag auf den ersten Blick recht mager sein, auch kann es sein, dass diese Methodik nicht für jede Problematik eine gute Lösung ist. Hat man sich aber an die Eigenheiten gewöhnt und die Besonderheiten entdeckt, kann man mit Wikidpad seine Ideen und Gedanken viel schneller ordnen als mit allen Methoden, die ich bis jetzt gesehen habe.

Alle Texte kann man mit speziellen - auch selbst erfundenen - Attributen versehen:

  • todo - um sie auf die ToDo-Liste zu stellen
  • contact - für Kontakte
  • icon - bestimmt das Icon in der Baumstruktur
  • treeposition - Position in der Baumstruktur
  • importance - Wichtigkeit des Artikels
  • und vieles mehr

Die Möglichkeit der cross-reference - das Verlinken eines Baumastes mit einem anderen - ist auch ein wichtiges Feature. Somit kann man Verbindung an speziellen Knoten herstellen.

Wikidpad verdient wahrlich seinen Namen (wikiwiki ist das hawaiianische Wort für schnell). Es ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber man merkt schon nach wenig Einarbeitungszeit, ob es einem liegt.
Hat man die kurze Einarbeitungsphase überstanden, kann man mit Hilfe von Wikidpad seine Ideen, Gedanken, Notizen oder was auch immer in einer sehr effizienten Struktur ablegen, in der man alles schnell wieder findet

Hitchhiker’s Guide to the Galaxy

Über den Film ‘Hitchhiker’s Guide to the Galaxy‘ ist schon sehr viel schlechtes geschrieben worden, was mich mal grundsätzlich davon abgehalten hat den Film sofort anzuschaun.
Als alter Douglas Adams Fan hab ich mich aber trotzdem dazu hinreißen lassen, mir anzusehen wie gut oder schlecht der Film nun wirklich ist.

Ungefähr die erste Hälfte des Films läuft noch relativ streng nach dem Buch/Hörspiel ab. Die meisten Szenen werden aber ein wenig abgekürzt und verlieren so oft gerade die Pointe. Andererseits werden Szenen wie zum Beispiel die Party in Islington stark hinausgezogen und besitzen dann gleichzeitig nicht den gewohnten adamschen Humor.

Die zweite Hälfte des Films wendet sich sehr von dem vom Buch vorgegeben Plot ab. Es wird über die fehlenden/schwachen Dialoge mit Effekten hinweggetäuscht, oder es kommt zu Klamaukszenen.
Der Film kommt zu einem recht plötzlichen Ende und lässt den Zuseher ein wenig im Regen stehen. Nicht einmal auf eine logische Fortsetzung wird hingewiesen.

Wenn schon nicht das Drehbuch dann können zumindest die Charaktere halbwegs überzeugen. Gerade mal Sam Rockwell als Zaphod Beeblebrox konnte nicht wirklich überzeugen. Er spielt seinen Charakter zwar recht großkotzig - wie es auch Zaphod im Buch ist - , aber doch auf eine andere Weise als man den Charakter vom Buch gewohnt ist. Dass sein zweiter Kopf und der dritte Arm nur selten zu sehen sind, hat wohl filmtechnische Gründe, trotzdem vermisst man sie.

Der Fim, würde er ohne Buch dastehen, wäre ein durchschnittlicher Film, den man sich an einem verregneten Wochenende zur Unterhaltung ansehen könnte. Da es aber eine filmische Umsetzung eines Buches ist, muss er sehr wohl an diesem und dessen Humor gemessen werden. Tut man dies fliegt er leider durch. Gerade bei einem Buch an dem der Autor bei vielen Witzen länger herumgefeilt hat, um sie so hinzubekommen, sollte man es sich vielleicht zwei mal überlegen, ob man die Story allzu weit vom Ausgangsmaterial entfernen sollte.